Wenn das Licht leiser wird
Draußen liegt Frost auf den Dächern, die Tage werden kürzer – und drinnen spüren auch unsere Pflanzen den Winter.
Das Licht schwindet, die Heizung läuft, die Luft wird trocken. Und während wir uns mit Tee und Decke einkuscheln, kämpfen unsere grünen Mitbewohner leise ums Überleben.
Zimmerpflanzen sind kleine Sonnenanbeter. Sie leben vom Licht, vom Rhythmus der Natur. Doch im Winter ist alles anders: weniger Sonne, trockene Heizungsluft, kühle Fensterbänke.
Viele Pflanzen fallen in eine Art Winterruhe – sie wachsen langsamer, brauchen weniger Wasser, aber trotzdem liebevolle Pflege.
Die gute Nachricht: Mit ein paar einfachen Anpassungen überstehen sie die kalte Jahreszeit ganz entspannt – und kommen im Frühling umso kräftiger zurück.
In diesem Artikel zeigen wir dir 15+ praktische, natürliche Tipps, wie du deine Pflanzen im Winter richtig pflegst – von der Lichtversorgung bis zum richtigen Gießrhythmus.
Mit etwas Aufmerksamkeit und Gefühl bleibt dein Zuhause grün, lebendig und voller Ruhe – selbst, wenn draußen Schnee fällt. 🌱❄️
1. Licht ist Leben
Im Winter ist Licht Mangelware – besonders für sonnenhungrige Pflanzen wie Ficus, Gummibaum oder Monstera.
Stelle sie deshalb so nah wie möglich ans Fenster, am besten nach Süden oder Westen.
💡 Tipp: Drehe deine Pflanzen alle zwei Wochen leicht, damit sie gleichmäßig wachsen und nicht einseitig zum Licht neigen.

2. Abstand zur Heizung
Heizungsluft ist für viele Pflanzen purer Stress. Sie trocknet Blätter aus und lässt die Erde schneller austrocknen.
Stelle deine Pflanzen nicht direkt über oder neben Heizkörper, sondern etwas abseits – oder nutze kleine Pflanzenhocker.

3. Fensterbank-Vorsicht
Viele Fensterbänke sind im Winter eiskalt – besonders bei älteren Fenstern.
Das kann Wurzelschäden verursachen. Lege eine dünne Korkplatte, Filzunterlage oder ein Holzbrett unter die Töpfe – als Isolierung gegen die Kälte.

4. Weniger Gießen – aber regelmäßig prüfen
Der größte Pflegefehler im Winter? Zu viel Wasser.
Da Pflanzen weniger wachsen, verdunsten sie weniger Feuchtigkeit – die Erde bleibt länger nass.
👉 Regel: Gieße lieber seltener, aber kontrolliere regelmäßig mit dem Finger, ob die obere Erdschicht trocken ist.

5. Luftfeuchtigkeit erhöhen
Heizungen entziehen der Luft Feuchtigkeit, was besonders tropische Pflanzen stresst.
Hilft sofort:
- Eine Schale mit Wasser auf die Heizung stellen
- Luftbefeuchter oder Sprühflasche verwenden
- Zimmerbrunnen aufstellen
- Mehrere Pflanzen in Gruppen stellen (sie befeuchten sich gegenseitig)

6. Kein Dünger in der Winterruhe
Von November bis Februar sind die meisten Pflanzen im Ruhezustand.
Düngen bringt dann nichts – es schwächt die Pflanzen eher.
Erst ab März, wenn das Licht zurückkehrt, darfst du langsam wieder mit Nährstoffen beginnen.

7. Blätter regelmäßig abstauben
Staub behindert die Photosynthese.
Wische die Blätter alle 2–3 Wochen vorsichtig mit einem weichen, leicht feuchten Tuch ab.
Bei großen Pflanzen (z. B. Monstera) hilft eine lauwarme Dusche – aber bitte lauwarm, nicht heiß!

8. Kein Umtopfen im Winter
Im Winter ist keine Wachstumszeit – deshalb sollte man Pflanzen nicht umtopfen.
Sie sind jetzt ruhiger und reagieren empfindlicher auf Veränderungen.
Warte bis Frühling – dann nehmen sie den neuen Topf dankbar an.

9. Temperatur beachten
Die meisten Zimmerpflanzen mögen 18–22 °C.
Vermeide Zugluft, kalte Fenster oder Temperaturschwankungen.
💭 Besonders empfindlich: tropische Pflanzen wie Calathea oder Bananenpflanze.

10. Pflanzengruppen bilden
Mehrere Pflanzen nebeneinander schaffen ihr eigenes Mikroklima – die Luftfeuchtigkeit bleibt höher, die Umgebung wird stabiler.
Ganz nebenbei wirkt das auch optisch harmonischer.

11. Gelbe Blätter sind normal
Keine Panik, wenn im Winter ein paar Blätter gelb werden.
Das ist Teil des natürlichen Rhythmus. Entferne sie vorsichtig – das regt die Pflanze an, ihre Energie zu bündeln.

12. Pflanzenlampen als Lichtquelle
Wenn dein Zuhause sehr dunkel ist, lohnt sich eine Pflanzenlampe.
Es gibt mittlerweile stilvolle Modelle mit warmem Licht, die sich perfekt in die Einrichtung integrieren.
💡 Besonders hilfreich bei Kräutern, Sukkulenten und tropischen Pflanzen.

13. Vorsicht beim Lüften
Frische Luft ist wichtig – aber Zugluft ist Gift.
Wenn du im Winter lüftest, stell Pflanzen kurz beiseite oder schließe die Tür zum Raum.

14. Kontrolle auf Schädlinge
Winterzeit = Stresszeit = Schädlingszeit.
Spinnmilben, Schildläuse oder Trauermücken lieben trockene Heizungsluft.
Tipp: Besprühe Blätter regelmäßig mit Wasser oder Neemöl – das hält Schädlinge fern.

15. Pflanzen sanft beobachten
Im Winter brauchen Pflanzen weniger „Aktion“ und mehr Aufmerksamkeit.
Beobachte sie: Hängen Blätter, rollen sie sich ein, steht Wasser im Übertopf?
Oft sagt dir die Pflanze selbst, was sie braucht – du musst nur hinschauen. 🌱

16. Kleine Wohlfühloasen schaffen
Mach’s auch für dich schön: Stelle deine Pflanzen an Plätze, wo du sie wirklich siehst – auf dem Schreibtisch, beim Frühstück, am Fenster.
Denn sie tun auch dir gut: Pflanzen senken Stress, erhöhen die Luftqualität und schaffen Harmonie.

🌸 Fazit: Ein bisschen Liebe – und ganz viel Licht
Zimmerpflanzen sind im Winter wie wir: Sie brauchen Ruhe, Licht und Zuwendung.
Wenn du ihnen mit Achtsamkeit begegnest, danken sie dir mit Lebenskraft und neuer Energie im Frühling.
Sie müssen nicht perfekt aussehen, nicht üppig blühen – wichtig ist, dass sie überwintern, atmen, weiterleben.
Ein bisschen Sonne, weniger Wasser, ein sanftes Wischen über die Blätter – das reicht oft schon.
Und vielleicht ist genau das die schönste Lektion des Winters:
Wachstum heißt manchmal, einfach auszuruhen.
Wenn du dich um deine Pflanzen kümmerst, kümmerst du dich auch ein Stück weit um dich selbst. 🌿💚
🌿 FAQ – Häufige Fragen zur Pflanzenpflege im Winter
1. Wie oft sollte ich meine Zimmerpflanzen im Winter gießen?
Etwa halb so oft wie im Sommer – prüfe die Erde vorher mit dem Finger. Nur gießen, wenn sie wirklich trocken ist.
2. Sollte ich Pflanzen im Winter düngen?
Nein. Von November bis Februar ist Ruhezeit. Erst im März langsam wieder beginnen.
3. Welche Pflanzen brauchen besonders viel Licht?
Ficus, Monstera, Gummibaum, Sukkulenten und Kräuter – sie sollten möglichst hell stehen.
4. Was tun bei trockener Heizungsluft?
Schalen mit Wasser, Luftbefeuchter, regelmäßiges Sprühen und Gruppenbildung helfen.
5. Können Pflanzen im Winter braune Spitzen bekommen?
Ja, durch trockene Luft oder zu viel Dünger. Schneide sie vorsichtig ab und erhöhe die Luftfeuchtigkeit.
6. Warum verlieren Pflanzen im Winter Blätter?
Weniger Licht bedeutet weniger Energie – alte Blätter werden abgestoßen, um Ressourcen zu sparen.
7. Ist künstliches Licht wirklich hilfreich?
Ja! Pflanzenlampen sind eine gute Unterstützung – vor allem in Nordwohnungen.
8. Was ist der wichtigste Pflegetipp im Winter?
Geduld. Lass deine Pflanzen in Ruhe, beobachte sie – und vertraue darauf, dass sie im Frühling wieder aufblühen. 🌸
✨ Schlussgedanke:
Manchmal ist das Schönste, was du tun kannst, einfach da zu sein – mit deinen Pflanzen, deinem Licht, deiner Ruhe.
Denn während draußen die Welt friert, blüht in dir und deinem Zuhause leise das Leben weiter. 🌿❄️
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